Es hat sich mal wieder so richtig gelohnt. Koffer packen, Alltag saußen lassen und rein in die 5.Jahreszeit. Mit einer Busfahrt nach Pfullendorf ging es am Freitag Nachmittag los. An diesem Wochenende stand ein Besuch bei den Herdwanger Eselsohren auf dem Programm. Da Pfullendorf nicht gerade um die Ecke liegt, hatten wir eine Übernachtung eingeplant. In der Bundschuhhalle trafen sich am Freitag Abend verschiedenste Guggenmusiken und haben sich unseren gehörigen Respekt einspielt und gezeigt, was in der vollgefüllten Halle geht. Und irgendwann kamen wir… Mit den ersten Titeln legte sich die Nervosität und das Publikum ging begeistert mit. Es hat so richtig Spaß gemacht. Die ausgelassene Stimmung haben wir im Felsenkellers unseres Hotels ausklingen lassen.
Nach einer kurzen Schlafpause ging es am nächsten Tag zum Preisschnellen (einem Wettbewerb mit der Peitsche). Marc hat sich getraut und mit den Profi’s die Peitsche geschwungen.


In Herdwangen wurde am Samstag Nachmittag in traditioneller Manier der Narrenbaum von Hand gestellt, ummalt von Kieselbronner Guggenmusik.
Am späten Nachmittag fand dann der Dämmerungsumzug statt. 2500Narren aus 51 Zünften zogen durch das Dorf und feierten das 60-jährige Bestehen der Eselsohren. Danach machten wir uns wieder auf den Heimweg mit viel guter Laune und Partystimmung im Gepäck. Und das werden wir alles wieder auspacken: spätestens am 11.02.2017 bei unserem Event „Gugg em Flägge“.










Ein Highlight der diesjährigen Faschingskampagne folgte dann am Faschingssonntag: unser erster eigener Narrengottesdienst, bei dem wir keine Mühen scheuten und sogar aufgrund von Bus-Koordinationsproblemen mit Instrumenten durch unser schönes Kieselbronn liefen (ein kleiner Denkanstoß: so hatten wir auch unseren ersten ortsinternen Faschingsumzug…mal sehen, wie sich diese Idee in Zukunft entwickelt ;-). Der Gottesdienst, der sehr gelungen von Diakon Tobias Streit geleitet und von den Gugge-Gaiße mitgestaltet wurde, brachte eine ganz besondere Stimmung in die Kieselbronner Stephanuskirche. Man konnte die Spannung un
d die Freude, die in der Luft lagen, förmlich spüren, die bunten Masken und Hüte vor dem bunt geschmückten Altar zogen zu Recht alle Blicke auf sich und besonders feierlich wurde es bei der Segnung eben dieser wichtigen Bestandteile eines jeden Hästrägers. Vermutlich deshalb musste man keinen der Kirchenbesucher lange überreden, sich nach dem Gottesdienst auf dem Rathausplatz noch ein Glas Sekt zu genehmigen. Ein riesiger Dank geht an dieser Stelle an alle, die zum Gelingen dieses Ereignisses beigetragen haben: Diakon Streit, die Vorstandschaft der Gugge-Gaiße und vor allem alle Gäste, die dafür gesorgt haben, dass die Kirche an diesem Morgen bis in die letzten Reihen gefüllt war, insbesondere die Huchenfelder Keibelhexe, die Hogebiere aus Birkenfeld, die Pforhzeimer Höllen-Hexen, die Beerlesglopfer aus Warmbronn, die PFG und die KGHO – „Danke, für diesen guten Morgen!“
ieder zum Besten gaben. Der Abend endete enstpannt wie gewohnt in Göbrichen im Gasthaus Engel, wo wir unseren treuesten Fans bei leckerem Essen zusammensaßen und es uns natürlich wieder nicht nehmen ließen, ein kurzen Ständchen zu spielen.
er Geld in den Kneipen dieser Welt“ zog es uns anschließend ins Calwer Brauhaus. Dort herrschte eine klasse Stimmung, es wurde getanzt, gesungen und viel gelacht und natürlich spielten wir auch dort einge Lieder, bevor uns der Bus am Ende dieses tollen Faschingswochenendes wieder sicher nach Hause brachte.
herheit ein wenig Glitzern der Fasnet übrig und zaubert uns ein kleines Lächeln ins Gesicht – bis zur nächsten Kampagne.















