Der Tiefenbronner Narrenbaum ist der zentrale Brauch zum Auftakt der lokalen Fasnet, der traditionell mit der Narrenbaumtaufe am „Forcheneck“ gefeiert wird. Hier wird der umgedrehte Baum mit Zunftzeichen und Prinzenbild geschmückt, bevor der Schmellenprinz ihn mit einem einzigen Schlag mit Sekt tauft, was den Beginn der närrischen Zeit symbolisiert. Direkt nach der Sekttaufe waren wir dann an der Reihe. Auf Einladung des Tiefenbronner Carnevalvereins (TCV) heizten wir Kieselbronner Gugge Gaiße mit flotter, fetziger Musik kräftig ein und sorgten für beste Laune bei Narren und Zuschauern, wenn auch so manche Musikerhände am Instrument einzufrieren drohten. Denn kalt wars – richtig kalt! Schneeverwehungen bereits auf der Anfahrt mit Privat-Pkw. Eisiger Wind und winterliche Temperaturen konnten der Stimmung bei der Narrenbaumtaufe in Tiefenbronn aber nichts anhaben. Tiefenbronn gilt nicht zuletzt aufgrund seiner insgesamt 9 Masken- und Zunftgruppen als Faschingshochburg in der Region. Daher trotz Frost: Warme Ohren, kalte Nasen, beste Fasnets-Stimmung. So macht der Winter Spaß. Im Anschluss hatten wir noch Gelegenheit, uns im bereitstehenden Party-Gelenkbus aufzuwärmen oder auch die beheizte Scheune aufzusuchen.

TK