“Wo warn wir in der Nacht…

“Wo warn wir in der Nacht…

.IMG_2227..von Donnerstag auf Dienstag?“ Am Schmotzigen begann der alljährliche Fasnet-Marathon und wir starteten frisch geschminkt und geföhnt gebührend in die Hochzeit der Fasnet. Zuerst spielten wir beim Rathaussturm der Klemmer in Gräfenhausen, fuhren dann zur selben Prozedur nach Huchenfeld zu den Keibelhexen und spielten zum Abschluss bei der PFG im alten E-Werk in Eutingen.

„Hoch die Hände, Wochenende!“ hieß es dann freitags bei unserem alljährlichen Heimspiel auf dem Gaißenschennerball des Turnvereins Kieselbronn. Auch dieses Jahr war die Halle wieder mit gutgelaunten, buntkostümierten Menschen gefüllt und die Stimmung war grandios. Einige von uns feierten nach unserem gelungenen Auftritt lange und ausgiebig, obwohl am nächsten Morgen rechtzeitiges Aufstehen angesagt war, denn es ging zum Umzug dorthin, wo die Dachse landen.

Während manche dann auch am Samstagmorgen beim Schminken aufgrund des vorherigen Abends noch recht vergeblich nach Energie und Motivation suchten, begannen andere den Tag als überzeugte Podestanten mit einem Podestmarsch. Dennoch war die Stimmung insgesamt super und spätestens bei der Umzugsaufstellung in Daxlanden bei gefühlten 25 °C und Sonnenschein waren alle wieder fit und motiviert. Auf der Rückfahrt wurden im Bus sogar von besonders gutgelaunten Mitgliedern verschiedene Lieder umgetextet und lauthals mitgesungen. Aber auch wir sind nicht wir, wenn wir hungrig sind, und deshalb beschlossen wir, uns an diesem Abend ausreichend Zeit fürs Essen zu nehmen, um anschließend frisch gestärkt zur Prunksitzung der PFG zu tingeln. Im üblichen „CCP-Rausch“ beschäftigten wir uns dort dann bis zum Auftritt im Foyer mit verschiedensten Dingen, wie z.B. einem hochsportlichen Luftballon-Spiel, dem Stabilitätstest von diversen Blechblasinstrumenten oder einfach nur Schlafen. Zum Auftritt am Ende der Prunksitzung waren jedoch alle Instrumente und Musiker wieder spielfähig.

IMG_2187Ein Highlight der diesjährigen Faschingskampagne folgte dann am Faschingssonntag: unser erster eigener Narrengottesdienst, bei dem wir keine Mühen scheuten und sogar aufgrund von Bus-Koordinationsproblemen mit Instrumenten durch unser schönes Kieselbronn liefen (ein kleiner Denkanstoß: so hatten wir auch unseren ersten ortsinternen Faschingsumzug…mal sehen, wie sich diese Idee in Zukunft entwickelt ;-). Der Gottesdienst, der sehr gelungen von Diakon Tobias Streit geleitet und von den Gugge-Gaiße mitgestaltet wurde, brachte eine ganz besondere Stimmung in die Kieselbronner Stephanuskirche. Man konnte die Spannung unIMG_2226d die Freude, die in der Luft lagen, förmlich spüren, die bunten Masken und Hüte vor dem bunt geschmückten Altar zogen zu Recht alle Blicke auf sich und besonders feierlich wurde es bei der Segnung eben dieser wichtigen Bestandteile eines jeden Hästrägers. Vermutlich deshalb musste man keinen der Kirchenbesucher lange überreden, sich nach dem Gottesdienst auf dem Rathausplatz noch ein Glas Sekt zu genehmigen. Ein riesiger Dank geht an dieser Stelle an alle, die zum Gelingen dieses Ereignisses beigetragen haben: Diakon Streit, die Vorstandschaft der Gugge-Gaiße und vor allem alle Gäste, die dafür gesorgt haben, dass die Kirche an diesem Morgen bis in die letzten Reihen gefüllt war, insbesondere die Huchenfelder Keibelhexe, die Hogebiere aus Birkenfeld, die Pforhzeimer Höllen-Hexen, die Beerlesglopfer aus Warmbronn, die PFG und die KGHO – „Danke, für diesen guten Morgen!“

Nach dem Gottesdienst ging es für uns weiter nach Ersingen, wo wir zuerst beim Umzug mitliefen und anschließend in der Halle einige LIMG_2232ieder zum Besten gaben. Der Abend endete enstpannt wie gewohnt in Göbrichen im Gasthaus Engel, wo wir unseren treuesten Fans bei leckerem Essen zusammensaßen und es uns natürlich wieder nicht nehmen ließen, ein kurzen Ständchen zu spielen.

„Am Rosenmontag sind wir geboren…“ und ließen es uns deshalb auch vom Regen nicht vermießen, beim Calwer Nachtumzug zu spielen, der trotz des Wetters gut besucht war und Spaß machte. Frei nach dem Motto „wir versaufen unsIMG_2219er Geld in den Kneipen dieser Welt“ zog es uns anschließend ins Calwer Brauhaus. Dort herrschte eine klasse Stimmung, es wurde getanzt, gesungen und viel gelacht und natürlich spielten wir auch dort einge Lieder, bevor uns der Bus am Ende dieses tollen Faschingswochenendes wieder sicher nach Hause brachte.

Ein ganz, ganz großes Dankeschön gilt unserer organisatorischen und musikalischen Leitung, unserem Verpflegungs- und Schminkteam, unserem Bus-Organisator (der immer genau weiß, wann der Bus fährt), allen Musikern, allen Fans, unseren Busfahrern, den Fotografen, dem Gasthaus Engel, dem Schlagzeugteam-Geleitschutz, dem Schwarzlicht, allen, die wir vergessen haben und wie immer der Cnorchicons-Firma – denn Cnorchicons können einfach Leben retten.

Rasend schnell ging das Faschingswochenende vorbei und diesen Sonntag naht unser letzter Auftritt in dieser Kampagne auf dem Umzug in Selestat. Nach diesem Tag fallen vermutlich viele von uns in das altbekannte Faschingsloch, in dem man häufig die Menschen auf der Straße noch mit „Helau“ statt „Hallo“ begrüßt, man sich beim Blick in den Spiegel wundert, wo die normale Gesichtsfarbe plötzlich herkommt, die Tasse, die man in der Hand hält, plötzlich keinen eingravierten Namen mehr hat und der Inhalt auch verdächtig fad schmeckt. Auch wir werden wieder langsam im normalen Alltag ankommen…aber irgendwo bleibt mit SicIMG_2222herheit ein wenig Glitzern der Fasnet übrig und zaubert uns ein kleines Lächeln ins Gesicht – bis zur nächsten Kampagne.

Gugg die Gaiß – meck, meck!

Sportlich unterwegs

Sportlich unterwegs

Sportlich unterwegs…

IMG_2144waren wir am letzten Wochenende, da wir die TGS Pforzheim beim Handballspiel gegen den SV Zweibrücken musikalisch unterstützten. Zwar haben unsere Handballer knapp verloren, wir ließen uns die Stimmung jedoch nicht vermiesen und spielten auch nach dem Spiel noch mit vollem sportlichen Elan im Foyer der Bertha-Benz-Halle. Ein riesengroßes Dankeschön geht hierbei an die TGS, die uns an diesem Abend super toll um uns gekümmert hat und uns sogar nach dem Spiel noch im VIP-Bereich mit Fleischkäsweckchen und Getränken versorgt hat! „Mahlzeit“ – wir kommen sehr gerne wieder.

Nach einer kurzen Ver(w)irrung im Parkhaus nebenan machten wir dann einen kleinen Verdauungsspaziergang ins CCP, da die KGHO Pforzheim dort ihre Prunksitzung abhielt. Nachdem auch die letzten von uns sich unter großen Anstrengungen aber dennoch sehr erfolgreich etwas zu trinken organisiert hatten, folgten wir dem bunten Abendprogramm bevor wir selbst am Ende des Abends einen knackigen Auftritt hinlegten – das Beste kommt ja bekanntlich auch zum Schluss…und ja, wenn wir schon bei nichtssagenden Floskeln sind, Eigenlob stinkt, aber sind wir mal ehrlich: ein bisschen Spaß muss sein! Und den hatten wir definitiv! (Willst du eine Banane…?!)

Ein großes Dankeschön gilt Andrea, die an diesem Abend die musikalische Leitung übernahm und dafür sorgte, dass nicht alle sondern nur Vereinzelte von uns das spielten, was ihnen gerade in den Sinn kommt ;-). Ein Dank geht an dieser Stelle auch an unseren „Instrumenten-Transport-Service-Seifried“, der charmant und organisiert wie immer dafür sorgte, dass wir unsere Instrumente direkt vor Ort ausladen und aufbauen konnten!

Am Ende noch ein wichtiger Hinweis: Am 7. Februar findet unser Narrengottesdienst in Kieselbronn statt. Wer anschließend mit uns im Bus nach Ersingen auf den Umzug fahren will, meldet sich bitte bis spätestens 3.2.2016 unter termine@gugge-gaisse.de.

EverybodIMG_2150y now…meck meck!

Jetzt geht’s los,…

Jetzt geht’s los,…

Jetzt geht’s los,…

wir sind nicht mehr aufzuhalten! Seit dem 6. Januar ist die Faschingskampagne in vollem Gange und auch wir Guggen Gaißen sind natürlich beinahe ununterbrochen unterwegs – und für alle, die uns noch nicht erkannt haben: ja, DSC_0786wir haben ein neues Kostüm! An besagtem 6. Januar haben wir gleich zwei befreundete Vereine beim Häsabstauben unterstützt und waren zuerst im Warmbronner Wald bei den Beerlesklopfern. Wie jedes Jahr konnten wir dort den spektakulären Aufnahmeprüfungen folgen und diesmal blieb auch unser musikalischer Leiter Uwe nicht davon verschont, eine der unglaublich leckeren Köstlichkeiten zu probieren, die dort niIMAG0488cht gerade sparsam an Neumitglieder verteilt werden. Anschließend ging es dann zu den Hogebiere nach Birkenfeld, wo wir nicht nur einen tollen Auftritt hatten, auch die Resonanz auf unser neues Outfit war durchweg positiv.

Am Samstag, den 9. Januar, waren wir dann in Schellbronn auf dem Nachtumzug unterwegs und marschierten nicht nur durch die Schellbronner Straßen und testeten die neuesten Getränke-Highlights, sondern gaben anschließend im Partyzelt noch einige Lieder zum Besten. Gleich am nächsten Morgen kutschierte uns unser Busfahrer dann nach Aichtal, damit wir ganz vorne als Startnummer 3 beim dortigen Umzug der Thäles-Hexen mitlaufen konnten. Nach dem Umzug spielten und feierten wir wieder mal bestens gelaunt im Partyzelt und nutzten die Gelegenheit, um unserem „Fuchtler“ Uwe mit einem Geburtstagsständchen sein Wiegenfest zDSC06915u versüßen.

Nachdem wir dann beinahe eine Woche Zeit hatten, uns auszukurieren, ging es am Freitag, den 15.1., mit unserem Busfahrer Rudi weiter nach Nellmersbach zur Gees-Party. Dort wurden wir nicht nur von den Gastgebern freundlich empfangen. Es gab dieses Mal zwar keine Schleck-Tatoos, aber unser Dirigent Uwe darf sich nun mit einem liebevoll gestalteten Schild von seinem persönlichen Fanclub das Zimmer (oder den Proberaum) schmücken und auch unsere Freunde, die Querköpf, waren ebenfalls auf der Party. Samstagsabends spielten wir dann bei eisigen Wetterbedingungen aber einer superheißen Stimmung und mit viel Kieselbronner „spirit“ beim Winterdorf des 1. FC Kieselbronn. Danach genehmigDSC06907ten wir uns noch einige Getränke an der Bar im Party-Bus und traten dann den mehr oder weniger langen Heimweg an. Frisch und voller Elan ging es am nächsten Morgen dann gleich weiter ins verschneite Pfullingen. Unser Busfahrer dieses Mal war Tolga (der von der Wolga stammt und Polka mag…) und er fuhr uns sicher zum Pfullinger Umzug. Ein persönliches Dankeschön an dieser Stelle an Christian Pick, der spontan den Abbau des Winterdorfs verlassen und uns tat-gletschergrip-kräftig unterstützt hat sowie an den 1. FCK dafür, dass er unseren Schlagzeuger beim Abbau entbehrt hat. Im Bus war dann nicht erst nach der Klopfer-Runde eine super Stimmung. Wir sangen zu Klassikern wie „aber bitteDSC06922 mit Vanilliemilich“ und bekamen nebenbei eine geführte Bustour durch Reutlingen, das mit seiner Aral-Tankstelle und seinen gelben Autos einen ganz besonderes imposanten Eindruck hinterließ. Nachdem sich der Umzug der Uschlaberhexen bei Schneefall und Sonnenschein durch die wunderschöne Stadt gezogen hatte, feierten wir vor der Kirche zur Guggenmusik der Edafetzer aus Ehningen und der Näcker-Gamper aus Deisslingen, bevor wir selbst bei einer super Stimmung unserer Musiker noch einige Stücke spielen durften.

Am nächsten Wochenende erwartet uns und Euch am 23.1. dann etwas Neues und Ihr könnt mit uns in der Bertha-Benz-Halle feiern, wo wir vor, während und nach dem Spiel die TGS gegen den SV Zweibrücken lautstark musikalisch unterstützen und anfeuern werden.

    DSC06938 Guggldiguggldiguggldigaiß…meckldimeckldimeckldimeck!!!

\Advent\

Liebe Guggen-Freunde,

gestern haben wir die zweite Kerze auf dem Adventskranz angezündet, einige Glückliche unter uns haben bereits einen bunten Vorrat an Weihnachtsplätzchen in den Keksdosen, in den Läden ertönt Weihnachtsmusik aus den Lautsprechern, nicht nur Ikea verkauft bereits Nordmanntannen und überall sind die Weihnachtsmärkte in vollem Gange. Und auch der Weihnachtsmarkt in unserem schönen Kieselbronn lässt nicht mehr lange auf sich warten. Hier nochmals eine kleine Erinnerung: Wer am dritten Advents-Sonntag, dem 13.12.2015, Lust auf Schupfnudeln mit Sauerkraut, ein Narrenzäpfle, einen Lumumba oder einen heißen Hugo haben sollte, kann gerne bei unserem Stand auf dem Kieselbronner Weihnachtsmarkt vorbeischauen. Wir freuen uns auf eine besinnliche, freudige Weihnachts-Atmosphäre und natürlich auf Euch und wünschen Euch noch eine schöne und stressfreie Vorweihnachtszeit!

Gugg die Gaiß, meck meck!

 

Die Weisheit mit Löffeln…

Die Weisheit mit Löffeln…

Liebe Fasnachtsfreunde,

Begriffe wie „Fastnacht“, „Narren“, „Narrenkappen“, „Schellen“ oder „Larven“ hat vermutlich beinahe jeder einmal gehört, der etwas mit Fasching zu tun hat. Aber woher kommen die Dinge, die sie bezeichnen, eigentlich? Und warum haben alle etwas mit unserer geschätzten fünften Jahreszeit zu tun? Eine Antwort auf diese und viele weitere Fragen gab Prof. Dr. Mezger am 20. November, als er in der Festhalle in Kieselbronn einen Lichtbildvortrag zum Thema „Narrenidee und Fastnachtsbrauch – zur Kulturgeschichte der fünften Jahreszeit“ hielt. Wir GIMG_2312ugge-Gaiße übernahmen dabei die Bewirtung und lauschten so gespannt den kurzweiligen und sehr informativen Darstellungen des Brauchtumexperten. Prof. Dr. Mezger referierte über die biblischen Zusammenhänge und Hintergründe der schwäbisch-alemannischen Fastnacht, die mittlerweile zum immateriellen Kulturerbe der UNESCO gehört, und erklärte mit Hilfe bunten Bildmaterials, was hinter den zahlreichen Symbolen der Hästräger, wie den Schellen, den Teufelsmasken, den Eselsohren, der Narrenkappe, der Marotte oder dem Spiegel, steckt. Als sehr interessantes Fazit stand am Ende im Raum, dass die Fastnacht, die leider als Teil des kulturellen Gedächtnisses immer mehr verloren geht, im Großen und Ganzen gesehen eine Auseinandersetzung mit der menschlichen Existenz sowie deren Ende darstellt. Außerdem wissen wir nun auch, weshalb wir heute noch an Ostern nach Ostereiern suchen.

Um einiges schlauer fuhren wir dann am nächsten Abend nach Büchenbronn zum Guggen- und Hexenball der Bü Hoi Cravallos. Während draußen die ersten Schneeflocken vom Himmel fielen, spielten wir in einer vollen Halle neben weiteren Guggenmusiken wie den Dannazäpflen aus Schielberg und tanzenden Hexengruppen und hatten einen spaßigen Abend.

Dieses Wochenende ging es dann weiter nach Wimsheim zum Trollball. Auch hier trafen wir bei guter Stimmung einige bekannte Hästräger und genossen den letzten Faschingsabend in diesem Jahr. Denn pünktlich zur Adventszeit werden auch wir besinnlich und bereiten uns fleißig auf den Kieselbronner Weihnachtsmarkt am Sonntag, den 13.12., vor. Wir würden uns freuen, einige bekannte Gesichter an unserem Stand begrüßen und verköstigen zu dürfen.

 

Gugg die Gaiß…meck, meck!

Let’s get it started

Let’s get it started

Am SonntaWasen 1g, den 11.10.2015, hieß es endlich wieder: „Rein in den Bus und die Party geht ab!“ Wir hatten unseren ersten großen Auftritt nach der Sommerpause auf dem Cannstatter Wasen beim Wasenwirt. Zwar sind wir nicht mit zwei Bussen und 60 Musikern angereist – danke trotzdem für diese tolle Ankündigung, wir werden daran arbeiten –, hatten aber dennoch eine tolle Truppe dabei und haben das Festzelt angeheizt, als ob wir zwanzig Leute mehr auf der Bühne hätten. Ein riesiger Dank geht an dieser Stelle an alle Musiker, die uns musikalisch und spaßtechnisch an diesem Tag gewaltig unterstützt sowie an alle Fans, die mit uns gefeiert haben. Wir hatten wahnsinnig viel Spaß!

 CIMG6103Ein kurzer Wochenendausflug nach Tuttlingen stand dann dieses Wochenende auf dem Programm. Dort verbrachten wir im Naturfreundehaus unser alljährliches Probewochenende, um neue Lieder einzustudieren, alte Lieder aufzufrischen und außermusikalische Situationen und Umstände, die die Faschingskampagne jedes Jahr mit sich bringt, zu erproben und durchzuexerzieren.

Neben täglichen – je nach Uhrzeit mehr oder weniger gut besuchten – Register- und Gesamtproben gab es also eine bunte Abendgestaltung: Unter der Obhut und Animation von Fabi, „DJ dkamera 18.10. - 2 042er guten Laune“, wurde getanzt und gesungen, unter dem Motto „back to the 90s“ praktizierten wir beinahe in voller Besetzung den Macarena und fanden heraus, dass man sich auch auf Polka toll bewegen kann. Dass die Motivation unserer Musiker keine Grenzen kennt, zeigte sich vor allem daran, dass auch außerhalb der Probenpläne ständig laute Rhythmusübungen mit Hilfe unseres bunten und vielfältigen Instrumenten-Anfänger-Sets, das sich allgemein großer Beliebtheit erfreute, durchgeführt wurden (an dieser Stelle sollte noch erwähnt sein: von wegen 3-jähriger Garantie…wir bekommen alles kaputt!).

Und auch an Bewegungs- und Sportmöglichkeiten mangelte es nicht, betrachtet man das reichhaltige Angebot an Sackkarrentouren und Bob-Fahrten. Wem das alles zu anstrengend war, der bkamera 18.10. - 2 115eschäftigte sich an den Spiele-Tischen: neben Kroko Doc und Dobble bot sich manchen sogar die Möglichkeit, mit einem semi-professionellen Uno-Spieler eine Runde zu zocken. Exkursionen in das Tierreich boten sich am zweiten Abend, als die „Rückkehr der Schnabeltiere“ gefeiert wurde und wir einiges über die Lebensweise von Federtieren in ihren Großbaumbüros erfahren konnten.

Ein tausendfaches Dankeschön gilt an dieser Stelle allen, die uns ein solch tolles Probekamera 18.10. - 2 218wochenende ermöglicht haben: unserem Organisationsteam Maja, Tanja, Sello und Felix, unserem Küchenteam, unseren Getränke- und Essenstransporteuren     und allen, die anderweitig geholfen haben!!! Ihr seid einfach klasse!

Unser Fazit: es war zwar nicht lang und sah auch nicht sehr schön aus, aber es war gut und hat uns glücklich gemacht!

Unser nächster Auftritt steht am 28.11. auf dem Programm, wenn wir in Wimsheim auf dem Trollball spielen. Bis dahin…

Gugg die Gaiß, meck meck!

Auf zum Wasen!

Auf zum Wasen!

Nach 4 Jahren ist es wieder soweit: die Kieselbronner Gugge Gaiße rocken den Wasen!
Schon 2011 herrschte super Stimmung bei unserem Auftritt (https://youtu.be/XVaCF3QKGcw)
Wer damals nicht dabei war hat jetzt die Chance dies nachzuholen.

Termin:
Sonntag, 11.10.2015
Auftrittszeit ca. 18.30 Uhr
Im Festzelt zum Wasenwirt

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Narrenidee und Fastnachtsbrauch

Narrenidee und Fastnachtsbrauch

Brauchtumsexperte des SWR-Fernsehen am 20. November 2015 zu Gast in Kieselbronn
Lichtbildervortrag von Prof. Dr. Werner Mezger

Prof. Dr. Werner Mezger

Prof. Dr. Werner Mezger

zur Kulturgeschichte der tollen Tage

Die närrischen Tage mit ihrer Vielfalt an Maskengestalten und Traditionsfiguren, ihren alten Überlieferungen und neuen Entwicklungen, ihren europaweiten Vernetzungen und immer wiederkehrenden Ritualen sind ein Kulturphänomen von außerordentlicher Faszinationskraft. Ganze Städte verwandeln sich in Narrennester. Tausende schlüpfen in Kostüm und Maske, Zehntausende kommen als Besucher, und Hunderttausende verfolgen die großen Umzüge im Fernsehen.

Wie Fastnacht, Fasching und Karneval entstanden sind, wo ihre Wurzeln liegen, auf welche Weise sich die Formen des Feierns im Lauf der Jahrhunderte verändert haben und warum sich im deutschen Sprachraum ausgerechnet der Typus des Narren zur Schlüsselfigur des Brauchgeschehens entwickelt hat – dazu vermag die Forschung heute entschieden mehr zu sagen als noch vor einigen Jahrzehnten. Um diese neuen Erkenntnisse der Wissenschaft geht es in dem Vortrag, der mit einer Fülle interessanter Bildquellen die Ideengeschichte der Fastnacht ebenso nachzeichnet wie den im 15. und 16. Jahrhundert von berühmten Künstlern immer wieder dargestellten Gegensatz zwischen Fastnacht und Fastenzeit. Ungewohnte Einblicke in die Welt des Spätmittelalters, aber auch in die Vielfalt närrischer Brauchtraditionen, wie sie heute noch geübt werden, machen deutlich, dass Fastnacht ihrem Ursprung nach etwas völlig anderes ist als ein Relikt aus heidnisch-germanischer Vorzeit, obwohl das von Laien immer noch gern behauptet wird. Mummenschanz und Narretei gehören vielmehr zu den eindrucksvollsten Zeugnissen des hauptsächlich vom Christentum geprägten europäischen Kulturerbes.

Werner Mezger, bekannt durch zahlreiche Buchveröffentlichungen, Rundfunk- und Fernsehsendungen, ist Professor für Europäische Ethnologie an der Universität Freiburg und Direktor des Freiburger Instituts für Volkskunde der Deutschen des östlichen Europa (IVDE).

Festhalle Kieselbronn
Freitag, 20. November 2015, 19:30 Uhr
Eintritt: 6,– €

Vorverkauf: Postagentur Klemm, Gemeinde Kieselbronn und bei Mitglieder der Gugge Gaiße.
Guggen-Mitglieder bei denen es Karten gibt:

Gegen Vorkasse schicken wir Ihnen Ihre Eintrittskarte(n) gerne zu. Ihre Bestellung richten Sie unter Angabe Ihrer Anschrift bitte an die E-Mail Adresse veranstaltungen@kieselbronn.de.

Die Versandkostenpauschale beträgt 2,50 Euro pro Bestellung. Unsere Bankverbindung teilen wir Ihnen nach Bestellung per E-Mail mit. Der unversicherte Kartenversand erfolgt nach Zahlungseingang auf unsrem Konto.
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